Ihre Pensionierung planen

Die Pensionierung ist ein bedeutender Lebensabschnitt, der mit zahlreichen finanziellen, persönlichen und organisatorischen Entscheidungen verbunden ist. Eine frühzeitige und sorgfältige Planung hilft dabei, die finanzielle Situation im Alter realistisch einzuschätzen und auf die individuellen Bedürfnisse sowie Lebensziele auszurichten. Wer sich rechtzeitig mit den Möglichkeiten der beruflichen Vorsorge auseinandersetzt, kann bestehende Ansprüche gezielt nutzen und eine solide Grundlage für die langfristige finanzielle Sicherheit schaffen.

Wann möchten Sie sich pensionieren lassen?

Der Zeitpunkt Ihrer Pensionierung beeinflusst Ihre Vorsorgeleistungen und Ihre finanzielle Situation im Alter weitgehend. Informieren Sie sich frühzeitig über die Möglichkeiten einer Pensionierung im Referenzalter, einer vorzeitigen oder aufgeschobenen Pensionierung. Berücksichtigen Sie dabei die Auswirkungen der Leistungen aus der Pensionskasse (2. Säule), der AHV (1. Säule) sowie einer allfälligen privaten Vorsorge (3. Säule) auf Ihre persönliche Lebens- und Finanzplanung. Weitere Informationen finden Sie auf dem Merkblatt und hier.

Rente, Kapitalbezug oder Mischform: Wie wollen Sie Ihr Altersguthaben beziehen?

Bei der Pensionierung stellt sich die Frage, in welcher Form Sie Ihr Altersguthaben (Pensionskasse) beziehen möchten. Eine lebenslange Altersrente bietet regelmässige Einkünfte und finanzielle Planungssicherheit. Ein Kapitalbezug eröffnet hingegen mehr Flexibilität bei der Verwendung Ihres Altersguthabens, kann aber genauso mit hohen Risiken verbunden sein. Und je nach Situation ist eine Mischform, die Kombination von beidem, geeignet. Befassen Sie sich daher eingehend mit den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Bezugsform aus Rente und Kapital. Weitere Informationen finden Sie auf dem Merkblatt und hier.

Haben Sie Ihre Einkäufe berücksichtigt?

Freiwillige Einkäufe in die berufliche Vorsorge können dazu beitragen, Vorsorgelücken zu schliessen und die künftigen Vorsorgeleistungen zu erhöhen. Gleichzeitig können sich daraus steuerliche Vorteile ergeben. Damit Einkäufe ihre gewünschte Wirkung entfalten, sollten deren Auswirkungen auf Ihre Pensionierungsplanung sowie auf einen möglichen Kapitalbezug rechtzeitig berücksichtigt werden. Es ist zu beachten, dass Einkäufe während 3 Jahren ab Einkaufsdatum nicht in Kapitalform bezogen werden dürfen (Kapitalsperre). Dies gilt für Kapitalauszahlung bei Pensionierung, für den Vorbezug für Wohneigentum und für die Barauszahlung bei Austritt. Weitere Informationen finden Sie auf dem Merkblatt und hier.

Ist Ihre Begünstigung aktuell?

Mit einer aktuellen Begünstigungsregelung stellen Sie sicher, dass Vorsorgeleistungen im Todesfall gemäss den gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen an die von Ihnen gewünschten Personen ausgerichtet werden können. Insbesondere bei Konkubinats-Partnerschaften oder veränderten familiären Verhältnissen empfiehlt es sich, die bestehende Situation regelmässig zu überprüfen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Haben Sie Ihre Budgetplanung gemacht?

Eine realistische Budgetplanung schafft Transparenz über Ihre finanzielle Situation nach der Pensionierung. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die erwarteten Einnahmen aus Pensionskasse, AHV und weiteren Vermögenswerten sowie über Ihre laufenden Ausgaben. So erkennen Sie frühzeitig allfälligen Handlungsbedarf und können Ihre finanzielle Zukunft gezielt planen. Weitere Informationen finden Sie auf der Checkliste sowie der Budgetvorlage.

Was, wenn alles anders kommt als geplant?

Nicht jede berufliche Laufbahn verläuft wie geplant. Wer nach dem 58. Altersjahr seine Stelle verliert, kann unter bestimmten Voraussetzungen die bisherige Vorsorge bei der bisherigen Pensionskasse weiterführen. Artikel 47a BVG ermöglicht es, den Versicherungsschutz aufrechtzuerhalten und die Altersvorsorge trotz einer unerwarteten Veränderung der beruflichen Situation weiterzuführen. Eine frühzeitige Information hilft dabei, die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen und die persönliche Vorsorgesituation sicherzustellen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Nutzen Sie myAsga – Ihr Versichertenportal

Mit Ihrem individuellen Versichertenportal myAsga behalten Sie Ihre berufliche Vorsorge jederzeit im Blick. Es bietet eine umfassende Übersicht über die wichtigsten Aspekte Ihrer 2. Säule – stets mit Ihren aktuellen persönlichen Daten. Über das Portal können Sie sowohl Ihre neusten persönlichen Dokumente abrufen als auch die Auswirkungen eines freiwilligen Einkaufs auf Ihr Alterskapital berechnen. Sie können herausfinden, wie hoch Ihre voraussichtliche Rente bei der Pensionierung sein wird und welche Auswirkungen eine mögliche Frühpensionierung auf Ihre Altersleistungen hat. Das alles und noch viel mehr kann myAsga. Mehr dazu finden Sie hier.

Empfehlenswert: Besuchen Sie unser amPuls Pensionierungsseminar!

Die Asga bietet ihren Mitgliedern und Versicherten in den Regionen Ostschweiz, Zürich/Aargau sowie Bern/Solothurn Pensionierungsseminare an. Diese unterstützen Sie dabei, sich gezielt auf den neuen Lebensabschnitt vorzubereiten. Sie erhalten wichtige Informationen zu finanziellen und reglementarischen Themen, zur Nachlassplanung sowie dazu, wie Sie Ihre Pension aktiv und erfüllend gestalten können. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen direkt an Fachpersonen zu richten und sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. Melden Sie sich jetzt an und sichern Sie sich Ihren Platz! Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

Haben Sie Fragen? Wir sind gerne für Sie da. Und nutzen Sie auch unseren AsgaAssist, der sich rechts unten auf der Website befindet.

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Saisonal angestellt? Auch zwischen zwei Saisons versichert

Für saisonal angestellte Personen bietet die Asga eine einfache Lösung für die Verwaltung während eines Saisonunterbruchs.

Wer gilt als saisonal angestellt?

Saisonal angestellte Personen arbeiten während einer begrenzten Zeit in einem Saisonbetrieb. Bei saisonal Angestellten wird eine Wiederkehr erwartet. Wird die Eintrittsschwelle der beruflichen Vorsorge voraussichtlich erreicht, unterstehen sie der Versicherungspflicht nach BVG.

Wie funktioniert die Weiterführung der beruflichen Vorsorge während des Saisonunterbruchs?

Für saisonale Arbeitsverhältnisse stellt die Asga den Personenkreis 99 zur Verfügung. Nach Saisonende kann das Arbeitsverhältnis beendet und gleichzeitig der Wechsel in diesen Personenkreis 99 gemeldet werden. Dadurch entfällt das wiederholte Ab- und Anmelden zwischen den einzelnen Einsätzen. Und die versicherte Person bleibt während des Unterbruchs beitragsfrei in der Vorsorgelösung geführt.

Welche Bedingungen gelten für den Saisonunterbruch?

Ein Saisonunterbruch kann maximal 18 Monate dauern. Wird diese Frist überschritten, erfolgt der Austritt aus der Vorsorgelösung rückwirkend auf den Beginn des Unterbruchs.

Nach dem Austritt stellt die Asga die Austrittsabrechnung sowie das Formular zur Verwendung der Austrittsleistung zu. Geht innerhalb von sechs Monaten keine Mitteilung ein, wird die Freizügigkeitsleistung inklusive Zins an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Elias-Canetti-Strasse 2, 8050 Zürich, überwiesen.

Während des Saisonunterbruchs besteht kein Versicherungsschutz für die Risiken Tod und Invalidität. Zudem besteht in dieser Zeit kein Anspruch auf eine vorzeitige Pensionierung. Soll eine vorzeitige Pensionierung erfolgen, ist diese auf den Beginn des Unterbruchs festzulegen. Es besteht ebenfalls kein Anspruch auf eine allfällige Mehrverzinsung, sondern nur auf den BVG-Mindestzins.

Warum sind aktuelle Adressdaten wichtig?

Aktuelle Adressdaten stellen sicher, dass Unterlagen und Mitteilungen die versicherte Person erreichen. Ist der Personenkreis 99 in AsgaOnline nicht verfügbar, unterstützt die zuständige Ansprechperson im Beratungsteam bei der weiteren Abwicklung.

Weitere Informationen können Sie dem entsprechenden Merkblatt entnehmen.

Haben Sie Fragen? Gerne sind wir für Sie da.

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Länger aktiv im Beruf – die aufgeschobene Pensionierung

Möchten Sie länger im Berufsleben bleiben – sei es aus persönlicher Motivation oder weil es Ihre Lebenssituation erfordert? Mit einer aufgeschobenen Pensionierung können Sie über das Referenzalter hinaus arbeiten und Ihr Altersguthaben sowie Ihre zukünftige Rente erhöhen.

Wer kann seine Pensionierung aufschieben?

Erfolgt die Pensionierung nach Erreichen des Referenzalters, spricht man von einer aufgeschobenen Pensionierung. Das Referenzalter beträgt 65 Jahre. Für Frauen ist das Referenzalter in der Übergangsgeneration abhängig vom Geburtsjahrgang.

Wichtig: Nur Versicherte, die ihre Erwerbstätigkeit ununterbrochen beim bisherigen Arbeitgeber ganz oder teilweise über das Referenzalter hinaus fortsetzen, können den Bezug der Altersleistungen aufschieben – längstens jedoch bis zur Vollendung des 70. Altersjahres oder bis zur Aufgabe der Erwerbstätigkeit.

Beiträge, Altersguthaben und Rente: Was passiert beim Aufschub?

Die Höhe der Beiträge sowie die Aufteilung richten sich nach dem Leistungsplan des Arbeitgebers. Auf Verlangen der versicherten Person kann die Altersvorsorge nach dem Referenzalter auch beitragsfrei weitergeführt werden – das heisst ohne Sparbeiträge.

Das bestehende Altersguthaben wird während der Weiterführung weiterhin verzinst. Beim Austritt aus dem Erwerbsleben ergibt sich dadurch ein höheres Alterskapital bzw. eine höhere Rente. Gut zu wissen, was die Rente betrifft: Bei der aufgeschobenen Pensionierung wird der Umwandlungssatz pro ganzes Jahr um 0,15 % erhöht, ab Alter 68 um 0,2 %. Bei der aufgeschobenen Pensionierung gilt das Jahr als Grundlage, in dem das Referenzalter erreicht wurde (vgl. Umwandlungssatztabelle im Anhang des Kassenreglements).

Ab Erreichen des Referenzalters besteht kein Anspruch mehr auf eine Freizügigkeitsleistung, zudem sind keine Invalidenleistungen mehr versichert.

Weitere Informationen zur aufgeschobenen Pensionierung finden Sie hier.

Haben Sie Fragen zu Ihrer Pensionierung? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

 

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Budgetplanung: Gut vorbereitet in die Pension

Haben Sie einen klaren Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben für die Zeit nach dem Erwerbsleben?

Ob Sie Ihre Pension ohne finanziellen Sorgen geniessen können, hängt entscheidend von Ihren langfristigen Ausgaben ab. Prüfen Sie daher bereits während Ihrer aktiven Erwerbszeit realistisch, welche Kosten auf Sie zukommen. Mehr Freizeit, längere Reisen oder steigende Gesundheitskosten können dazu führen, dass Sie nach der Pensionierung nicht zwingend weniger Geld benötigen.

Erstellen Sie eine Übersicht über Ihre künftigen Einnahmen, Ausgaben und Ihre Vermögenssituation.

Fordern Sie eine Rentenvorausberechnung der AHV an und prüfen Sie den Versicherungsausweis der Pensionskasse. Gibt es allenfalls Beitragslücken, die mit einem Einkauf geschlossen werden können? Informationen zum Einkauf finden Sie hier.

Zur Unterstützung Ihrer Budgetplanung stehen Ihnen eine Budgetvorlage und eine Checkliste zur Verfügung

Haben Sie Fragen? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

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Wie Sie mit einer Begünstigung Ihre Liebsten finanziell absichern

Der Verlust eines geliebten Menschen verändert das Leben. Damit in dieser schwierigen Zeit zumindest die finanziellen Sorgen gemindert werden, haben verheiratete, in eingetragener Partnerschaft lebende Personen und begünstigte Lebenspartner:innen Anspruch auf eine Partnerrente. Je nach Vorsorgelösung kann zusätzlich eine Todesfallsumme versichert, oder es können freiwillige Einkäufe als Todesfallkapital vorgesehen sein. Mit diesen Leistungen ist sichergestellt, dass Ihre Angehörigen im Ernstfall finanziell abgesichert sind.

Was nützt mir eine Begünstigung?

Eine Begünstigung regelt, was mit Ihrem Todesfallkapital geschieht, wenn Sie vor Ihrer Pensionierung sterben. Da Pensionskassen nicht dem Erbrecht unterstehen, gelten für Hinterlassene spezielle Bedingungen. Es lohnt sich daher, frühzeitig über die Möglichkeiten und notwendigen Massnahmen nachzudenken. Um Ihre individuellen Verhältnisse besser zu berücksichtigen, lässt die Asga neben allfälligen Ehepartner:innen und eingetragenen Lebenspartner:innen weitere Begünstigte zu: siehe Gruppen unten.

Wann sollte eine (neue) Begünstigungserklärung eingereicht werden?

Eine Begünstigungserklärung ist vor allem dann nötig, wenn Sie von der standardmässigen Reihenfolge (Gruppe) abweichen möchten. So können sie bestimmen, dass der Ehepartner:in und die waisenrentenberechtigten Kinder zu gleichen Teilen begünstigt werden sollen. Oder sie bestimmen, dass andere Familienmitglieder nebst Ihrem/Ihrer Ehepartner:in einen Teil des Todesfallkapitals erhalten sollen. Auch Lebenspartner:innen in einer über 5-jährigen Lebensgemeinschaft/Konkubinat können berücksichtigt werden. Somit lassen sich mit einer Begünstigungserklärung auch komplexere Familien- und Beziehungsstrukturen angemessen regeln.

Wichtig

Eine Begünstigungserklärung müssen Sie zu Lebzeiten bei der Asga einreichen. Und vor allem dann, wenn Sie von der vorgegebenen Reihenfolge abweichen möchten.

Wann wird das Todesfallkapital fällig?

Das Todesfallkapital wird fällig, wenn die versicherte Person vor der Pensionierung stirbt.

Wie wird das Todesfallkapital berechnet?

Das Todesfallkapital entspricht grundsätzlich dem im Zeitpunkt des Todes vorhandenen Altersguthaben, abzüglich allfälliger Barwerte für Rentenleistungen an den/die überlebenden und begünstigten (Ehe-)Partner:in und an den/die geschiedene:n Partner:in sowie abzüglich der Kapitalabfindungen.

Unabhängig davon und somit nach der Pensionierung gilt: Stirbt eine Altersrente beziehende Person in den ersten 5 Jahren nach der Pensionierung oder nach dem letzten Teilpensionierungsschritt, wird ein Todesfallkapital fällig. Die Höhe des Todesfallkapitals entspricht 5 Jahresrenten (Höhe im Zeitpunkt der Pensionierung) abzüglich des Rentenanspruchs, der bis zum Zeitpunkt des Todesfalls bestanden hat. Mehr zur Rente mit Kapitalschutz erfahren Sie hier.

Wer hat Anspruch auf mein Todesfallkapital?

Die Begünstigungsordnung legt fest, wer das Todesfallkapital zu welchen Anteilen erhält, und unterscheidet dabei folgende Gruppen:

  • Gruppe a: der Ehegatte/die Ehegattin oder der/die eingetragene Partner:in
  • Gruppe b: der/die Lebenspartner:in
  • Gruppe c: die Person, welche für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss
  • Gruppe d: die natürlichen Personen, die von der versicherten Person in erheblichem Masse unterstützt worden sind
  • Gruppe e: die Kinder
  • Gruppe f: die Eltern
  • Gruppe g: die Geschwister
  • Gruppe h: die übrigen gesetzlichen Erben im Umfang der Hälfte des Todesfallkapitals, unter Ausschluss des Gemeinwesens

Um individuelle Verhältnisse besser zu berücksichtigen, können Sie die anteilsmässige Verteilung auf die Anspruchsberechtigten innerhalb der Gruppen a bis h selbst festlegen. Die Gruppen b bis d werden nur berücksichtigt, wenn uns die betreffenden Personen mittels Begünstigungserklärung gemeldet wurden. Zusätzlich können Sie die Reihenfolge der Gruppen b bis d sowie der Gruppen f bis g anpassen.

Tipp

Bereits kleine Veränderungen im Familienstatus können die Reihenfolge der Begünstigten verändern. Eine regelmässige Überprüfung sorgt für Klarheit, schützt Ihre Angehörigen und entlastet sie im Trauerfall.

Wie können Sie Ihre Begünstigung festlegen?

  1. Sie können Ihre Begünstigungserklärung einfach und direkt über myAsga Alternativ können Sie das für Sie zutreffende Formular als PDF auswählen: alleinstehend, verheiratet oder Personen mit Lebenspartner:in.
  2. Hilfreich: Werfen Sie einen Blick auf unsere Merkblätter. Diese informieren über die Möglichkeiten der Begünstigung und enthalten praktische Musterbeispiele. Und im Kassenreglement der Asga, Art. 22 bis 25, finden Sie die detaillierte Regelung zur Begünstigung.
  3. Füllen Sie die Begünstigungserklärung in myAsga oder als PDF (siehe Punkt 1) aus.
  4. Senden Sie das ausgefüllte Formular an uns zurück. Via Post an Asga, Postfach, 9001 St. Gallen.

Haben Sie Fragen zur Begünstigung? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

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Altersrente, Kapitalbezug oder beides – was passt zu Ihrer Pensionierung?

Der Kapitalbezug öffnet die Tür zur Freiheit, während die Rente den sicheren Weg weist. Mit der Mischform (Splitting) verbinden Sie beides; doch die Kombination muss nicht besser sein. „Viele Wege führen nach Rom“ – oder etwa doch nicht?

Im Hinblick auf das Erreichen des Pensionsalters stellt sich für Versicherte die Frage, wie das angesparte Alterskapital bezogen werden soll. Zur Auswahl stehen drei Möglichkeiten: die Altersrente auf Lebenszeit, der Kapitalbezug oder eine Mischform aus beiden Varianten. Je nach Lebenssituation, persönlichen Bedürfnissen und finanziellen Zielen der versicherten Person wirken sich die verschiedenen Optionen unterschiedlich aus und bieten jeweils eigene Vorzüge und Herausforderungen. Die voraussichtlichen Leistungen der jeweiligen Bezugsform sind auf Ihrem aktuellen Vorsorgeausweis ersichtlich.

Altersrente mit Kapitalschutz: optimale Absicherung der Angehörigen

Entscheidet man sich für die Altersrente, wird das Alterskapital auf Basis des aktuell gültigen Umwandlungssatzes in monatlichen Rentenzahlungen ausgerichtet – und zwar solange die versicherte Person lebt. Diese Lösung bietet finanzielle Planbarkeit und Stabilität: Wer sehr alt wird, muss sich keine Sorgen machen. Besonders für Personen ohne grosse Vermögenswerte oder mit geringem Interesse an der Vermögensverwaltung ist die Rentenlösung eine gute Variante. Und wichtig zu wissen: Stirbt die rentenbeziehende Person, beträgt die Partnerrente für die hinterbliebene Partnerin oder den hinterbliebenen Partner 60 % der laufenden Rente, die in der Folge ebenfalls auf Lebenszeit ausbezahlt wird! Vorbehalten bleiben Kürzungen in besonderen Fällen wie zum Beispiel bei einer erneuten Heirat nach Erreichen des Referenzalters. Steuern: Die Rentenzahlungen unterliegen der Einkommenssteuer.

Wer sich bei der Pensionierung für eine Rente entscheidet, erhält diese lebenslänglich und profitiert neu von einer verstärkten Absicherung der Angehörigen. Denn ab dem 1. Januar 2026 profitieren alle Neurentner:innen sowie die Rentenbezüger:innen, welche innerhalb der letzten 5 Jahren in Pension gegangen sind und eine Altersrente beziehen von einem Kapitalschutz in Form von maximal 5 Jahresrenten. Und das Beste: Die Asga bietet den zusätzlichen Schutz kostenlos an und sorgt so für eine höhere Sicherheit für ihre Versicherten und deren Angehörige. Weitere Informationen zur Rente mit Kapitalschutz finden Sie hier.

Einmaliger Kapitalbezug: Freiheit mit Verantwortung

Beim Kapitalbezug wird das angesparte Alterskapital in einer einmaligen Auszahlung ausgerichtet. Diese Variante bietet Flexibilität – zum Beispiel für grössere Investitionen wie die Rückzahlung von Hypotheken oder zur individuellen Geldanlage. Die versicherte Person übernimmt die Verantwortung für das ausbezahlte Alterskapital: Dazu gehören das Investieren in Anlagen, das Anlagerisiko, die Budgetplanung über eine ungewisse Lebensdauer hinweg sowie mögliche Rentenlücken im hohen Alter. Der Kapitalbezug wird im Todesfall Teil der Erbmasse. Steuern: Aktuell wird der Kapitalbezug im Auszahlungszeitpunkt zu einem reduzierten Steuersatz besteuert.

Die Mischform: freie Aufteilung von Kapitalbezug und Rente

Die Kombination aus Rente und Kapitalbezug kann eine attraktive Option sein. So kann ein Teil des Alterskapitals zur Sicherung des laufenden Einkommens in Form einer Rente bezogen werden, während ein anderer Teil als Kapital ausgezahlt wird – etwa zur Realisierung persönlicher Projekte oder zur gezielten Geldanlage. Diese Mischform ermöglicht Flexibilität, ohne auf eine Grundsicherheit der monatlichen Rentenzahlungen zu verzichten. Gleichzeitig kann sie helfen, steuerliche Auswirkungen zu optimieren und allfällige Erbschaftsziele zu berücksichtigen.

Die Wahl will gut überlegt sein

Der Entscheid zwischen Rente, Kapital oder Mischform ist individuell und sollte sorgfältig geprüft werden. Faktoren wie Gesundheitszustand, familiäre Situation, finanzielle Verpflichtungen, Wohnsituation oder bestehende Vermögenswerte spielen eine zentrale Rolle.

Die Pensionierungsunterlagen werden Ihnen 2 Monate vor Ihrem Referenzalter (ordentliches Pensionierungsdatum) per Post zugestellt.

Gut zu wissen

Freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse beeinflussen die Höhe Ihres Alterskapitals und können grundsätzlich vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Damit optimieren Sie Ihre Altersleistungen und profitieren obendrein von tieferen Steuern. Allerdings gilt für Kapitalbezüge eine Sperrfrist von 3 Jahren nach dem Einkauf in die Pensionskasse. Eine gute und frühzeitige Planung von Einkäufen in die Pensionskasse im Kontext mit der Bezugswahl (Rente oder Kapital) bei Pensionierung ist daher unabdingbar.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Und nutzen Sie für diese und weitere Informationen myAsga – die Plattform für Versicherte! Damit können Sie zum Beispiel berechnen, welche Auswirkungen ein Einkauf in die Pensionskasse auf Ihre Rentenleistungen oder Ihren Kapitalbezug bei der Pensionierung hat. Das und vieles mehr ist mit myAsga möglich.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

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Unbezahlter Urlaub – Änderungen per 1. Januar 2026

Ein unbezahlter Urlaub ist der Asga zu melden, wenn er länger als 1 Monat und höchstens 24 Monate dauert. Bei einer Dauer von bis zu 1 Monat ist keine Meldung erforderlich. Ebenfalls muss uns eine unveränderte Weiterführung des bisherigen Vorsorgeschutzes, d.h. Risikoversicherung inkl. Altersvorsorge, nicht gemeldet werden.

Wichtig: Ohne Mitteilung des Arbeitgebers bleibt der bisherige Vorsorgeschutz des Mitarbeitenden während des unbezahlten Urlaubs bestehen – und die Beitragspflicht gilt weiterhin vollumfänglich.

Informieren Sie die betroffenen Mitarbeitenden darüber, dass die Möglichkeit besteht, den Versicherungsschutz und die Risikoversicherung während des unbezahlten Urlaubs ganz oder teilweise fortzuführen. Während eines solchen Urlaubs von mehr als einem Monat kann gewählt werden, ob und wie der Versicherungsschutz weitergeführt wird. Einen unbezahlten Urlaub muss das Unternehmen deshalb vor Beginn melden. Ohne rechtzeitige Meldung wird die Risiko- und Altersvorsorge unverändert weitergeführt.

Weitere Informationen zum unbezahlten Urlaub finden Sie hier.

Informationen zum unbezahlten Urlaub für Arbeitnehmende finden Sie hier.

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Partnerrente: Lebensgemeinschaft

Die Asga hat die Regelung der Partnerrente im Falle des Ablebens per 1. Januar 2026 angepasst. Neu ist insbesondere, dass für Lebensgemeinschaften nicht mehr zwingend ein gemeinsamer Wohnsitz erforderlich ist.

Mit dieser Anpassung trägt die Asga der gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung und berücksichtigt die Vielfalt heutiger Partnerschaftsformen. So sorgt die Asga für mehr Fairness in der Vorsorge und für eine ausgewogene Gleichbehandlung – insbesondere von langjährigen Lebensgemeinschaften.

Anspruch auf Partnerrente

Verheiratete Personen oder Paare in eingetragener Partnerschaft haben grundsätzlich Anspruch auf eine Partnerrente. Ein Anspruch besteht ebenfalls für Lebensgemeinschaften, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • Die Lebensgemeinschaft bestand zum Zeitpunkt des Todes während mindestens 5 Jahren ununterbrochen. Die Dauer kann durch einen amtlich bestätigten Wohnsitz nachgewiesen werden. Ein steuerlich anerkannter Wochenaufenthalt wird dem amtlichen Wohnsitz gleichgestellt. Liegt kein oder noch kein 5-jähriger gemeinsamer Wohnsitz vor, kann der Nachweis einer 5-jährigen  Lebensgemeinschaft auch auf andere Weise belegt werden.
  • Ein Anspruch besteht auch ohne 5-jährige Lebensgemeinschaft, wenn die überlebende Partnerin oder der überlebende Partner für gemeinsame Kinder aufkommen muss.
  • Beide Lebenspartner:innen müssen unverheiratet sein, und es darf keine nahe Verwandtschaft zwischen ihnen bestehen.

Meldung der Begünstigten

Begünstigte müssen zu Lebzeiten schriftlich über die von der Asga bereitgestellte Begünstigtenerklärung oder online über das Versichertenportal myAsga gemeldet werden.

Der Nachweis der 5-jährigen gemeinsamen Lebensgemeinschaft ist von der überlebenden Partnerin oder dem überlebenden Partner zu erbringen.

Rangordnung für das Todesfallkapital

Auf das Todesfallkapital haben die nachstehenden Hinterlassenen Anspruch:

  • Gruppe a: Ehe- oder eingetragene Partner:in
  • Gruppe b: Lebenspartner:in gemäss Kassenreglement
  • Gruppe c: Personen, die für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen müssen
  • Gruppe d: Natürliche Personen, die von der versicherten Person in erheblichem Masse unterstützt worden sind
  • Gruppe e: Kinder gemäss Art. 252 ZGB
  • Gruppe f: Eltern
  • Gruppe g: Geschwister
  • Gruppe h: Übrige gesetzliche Erben, im Umfang der Hälfte des Todesfallkapitals, unter Ausschluss des Gemeinwesens

Sind Anspruchsberechtigte einer Gruppe vorhanden, schliessen sie diejenigen der nachfolgenden Gruppen vom Bezug des Todesfallkapitals aus.

Wichtig zu wissen

Der Anspruch auf Leistungen der Asga nach dieser Regelung besteht unabhängig vom Erbrecht. Die Leistungen fallen den Anspruchsberechtigten auch dann zu, wenn sie eine Erbschaft ausschlagen.

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Rente mit Kapitalschutz

Sicherheit in der Pension dank finanziellem Schutz für die Angehörigen.

Wer sich bei der Pensionierung für die Rente entscheidet, erhält diese nicht nur lebenslänglich, sondern neu auch eine stärkere Absicherung der Angehörigen. Genau hier setzt der neue Kapitalschutz der Asga an. Die Anpassung tritt ab 1. Januar 2026 in Kraft. Das bedeutet, dass alle Neurentner:innen und Rentenbezüger:innen der letzten 5 Jahre in den Genuss des Kapitalschutzes der Asga kommen. Ein Handeln Ihrerseits ist nicht nötig, denn dies gilt automatisch für die Anspruchsberechtigten. Und das Beste: Die Asga bietet den zusätzlichen Schutz kostenlos an und sorgt so für eine höhere Sicherheit für ihre Versicherten und deren Angehörige.

Wie funktioniert der Kapitalschutz?

Wenn eine Alters- oder Altersinvalidenrente beziehende Person innerhalb der ersten 5 Jahre nach der Pensionierung oder dem letzten Teilpensionierungsschritt verstirbt, wird ein Kapital an die Hinterlassenen ausbezahlt.

Die Höhe des Kapitals entspricht ab der Pensionierung oder Teilpensionierung im Maximum 5 vollen Jahresrenten, berechnet auf Basis der Rente ohne Teuerungszulagen und Überschussbeteiligungen. Vom Total dieser 5 Jahresrenten wird abgezogen, was bis zum Zeitpunkt des Todesfalls bereits als Rente ausbezahlt wurde (pro rata). Das verbleibende Kapital steht dann den anspruchsberechtigten Hinterlassenen oder Begünstigten zu und wird zusätzlich zur Partnerrente ausgerichtet.

Bei Teilpensionierungen wird für jeden Schritt eine neue Berechnung gemacht. Dabei werden die Altersrenten und deren 5-Jahresschutz für jeden Teilpensionierungsschritt einzeln berechnet.

Wer sind die anspruchsberechtigten Personen?

Begünstigt sind die Hinterlassenen gemäss der reglementarischen Begünstigungsordnung der Asga Pensionskasse.

Berechnungsbeispiel:

Erhält jemand eine Jahresrente von CHF 40’000.- und verstirbt 2 Jahre nach der Pensionierung, wurden bis dahin CHF 80’000.- ausbezahlt. Das Todesfallkapital für Hinterlassene beträgt in diesem Fall CHF 200’000.- (5 x CHF 40’000.-) abzüglich der bereits erhaltenen CHF 80’000.-, also CHF 120’000.-.

Hat die Auszahlung eines Todesfallkapitals einen Einfluss auf die Partnerrente?

Nein. Die Partnerrente (früher Witwen- bzw. Witwerrente) bleibt vom Kapitalschutz unberührt und wird gemäss Kassenreglement auf der Basis von 60 % der Altersrente ausgerichtet.

Warum ist der Kapitalschutz wichtig?

Die berufliche Vorsorge hat zum Ziel, nicht nur die versicherte Person lebenslang finanziell abzusichern, sondern auch deren Angehörige im Falle des Ablebens zu schützen.

Rechtlicher Hinweis: Hier handelt es sich um eine generelle Information. In konkreten Fällen gilt das Kassenreglement mit Gültigkeit ab dem 1.1.2026 der Asga Pensionskasse. Mehr Informationen zur Rente mit Kapitalschutz finden Sie bei der Asga unter www.asga.ch.

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Freiwilliger Einkauf in die Pensionskasse – doppelt profitieren

Wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, denken viele Versicherte über freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse nach. Ein freiwilliger Einkauf lohnt sich doppelt: Sie stärken damit Ihre Altersvorsorge und sparen gleichzeitig Steuern.

Lohnt sich der freiwillige Einkauf?

Mit einem freiwilligen Einkauf schliessen Sie bestehende Beitragslücken und profitieren vom attraktiven Zins der Asga. Im Durchschnitt lag dieser in den letzten zehn Jahren bei 2,6 % – und ist somit deutlich höher als bei vielen Banken.

Ein Einkauf erhöht nicht nur Ihr Altersguthaben, sondern Sie sparen zusätzlich Steuern, weil der Einkaufsbetrag vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden darf. Wenn Sie Ihre Einkäufe über mehrere Jahre staffeln, lässt sich dieser Vorteil wiederholt nutzen.

Worauf ist zu achten?

Freiwillige Einkäufe sind nur im Umfang von vorhandenen Beitragslücken möglich. Solche Lücken entstehen etwa durch Lohnerhöhungen, Stellenwechsel (da der neue Arbeitgeber in der Regel eine andere Pensionskassenlösung hat) oder Unterbrüche wie Auslandsaufenthalte oder Studium. Ob bei Ihnen Einkaufspotenzial besteht, sehen Sie direkt in myAsga oder auf Ihrem Vorsorgeausweis.

Wichtig: Nach einem freiwilligen Einkauf gilt eine dreijährige Sperrfrist für Kapitalbezüge. Wer plant, sich das Altersguthaben ganz oder teilweise als Kapital auszahlen zu lassen, sollte spätestens drei Jahre vor der Pensionierung keine Einkäufe mehr tätigen. Bei einer Frühpensionierung ist deshalb eine vorausschauende Planung besonders sinnvoll. Denn mit jedem zusätzlichen Jahr profitieren Sie stärker vom Zinseszinseffekt.

Wie führen Sie den freiwilligen Einkauf durch?

  • Mit myAsga: Berechnen Sie die Auswirkungen eines freiwilligen Einkaufs auf Ihr Alterskapital und führen Sie Ihren Einkauf direkt in myAsga durch. Anschliessend können Sie direkt in myAsga einen Einzahlungsschein für die Einzahlung der Einkaufssumme und die detaillierte Berechnung herunterladen. Haben Sie sich noch nicht für myAsga registriert? Alles, was Sie dazu brauchen, finden Sie auf Ihrem aktuellen Vorsorgeausweis. Registrieren Sie sich gemäss folgender Anleitung:

  • Mit Formular: Reichen Sie uns dazu den ausgefüllten Fragebogen bis spätestens 12. Dezember 2025 ein. Wir berechnen Ihr effektives Einkaufspotenzial und stellen Ihnen die entsprechende Berechnung inklusive Einzahlungsschein zu. Sie finden das Formular unter folgendem Link:

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